Windplanung im Harzvorland

Schauen Sie nicht weg! Für unsere Region!
Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Worum geht es?

Der Regionalverband Großraum Braunschweig plant im Rahmen seines Windenergieprogramms die Ausweisung von 80 Vorranggebieten für Windenergie auf rund 15.000 Hektar Fläche. Damit würden etwa 2,9 Prozent der Verbandsfläche für die Windenergienutzung bereitgestellt.

Von den Planungen betroffen sind auch Flächen zwischen Lochtum, Westerode und Bettingerode im Harzvorland.

Luftbild Lochtum, Foto von Homepage Lochtum Link: https://www.goslar.de/stadt-und-verwaltung/goslars-stadt-und-ortsteile/lochtum
Abb.: Beispiel Potentialflächenkomplex 92 (GS_07)

Aktueller Stand

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands hat die öffentliche Auslegung des 2. Entwurfs des Sachlichen Teilprogramms Windenergie beschlossen.

Die Planungsunterlagen werden in Kürze öffentlich ausgelegt. Während der Auslegungsfrist können Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen und Einwendungen einreichen.

Über die Termine und Fristen informieren wir, sobald diese bekanntgegeben werden.

Warum ist das wichtig?

Die geplanten Windenergieanlagen sollen in Nähe zu Landschaftsschutzgebieten und dem Nationalpark Harz gebaut werden. Das Harzvorland wird damit unter der bedrückenden optischen Dominanz der Windräder leiden, die inakzeptable räumliche Nähe lässt schwerwiegende Auswirkungen auf die Artenvielfalt, Landschaft und Gesundheit befürchten.

Die geplanten Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe unserer Ortschaften werfen grundlegende Fragen auf. Eine sorgfältige und nachvollziehbare Standortwahl ist nicht erkennbar. Stattdessen scheinen politische Ausbauziele und wirtschaftliche Interessen Vorrang vor den Belangen von Mensch, Natur und Landschaft zu haben.

Der Regionalverband schließt Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner, Landschaftsbild und Erholungsraum nicht aus, bewertet diese jedoch als zumutbar.

Die geplanten Anlagen würden das Harzvorland dauerhaft verändern. Deshalb fordern wir eine transparente Planung, eine faire Abwägung aller Interessen und eine stärkere Berücksichtigung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.

Landschaften lassen sich nicht versetzen – Windräder schon.

Tatsächlich wirken diese Windkraftanlagen unzumutbar auf unsere Natur und Gesundheit ein.

Fotomontage: „Windkraftfreier HarzBlick e.V.“
Fotomontage: „Windkraftfreier HarzBlick e.V.“
Viele Bürgerinitiativen – Ein gemeinsames Anliegen

In ganz Deutschland engagieren sich zahlreiche Bürgerinitiativen für eine kritische Begleitung des Windkraftausbaus und eine stärkere Berücksichtigung der Interessen vor Ort.

Eine interaktive Karte mit Bürgerinitiativen finden Sie hier: Karte der Bürgerinitiativen – windwahn.com

windkraftfreier-harzblick.de