Schauen Sie nicht weg! Für unsere Region!
Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
Worum geht es?
Der Regionalverband Großraum Braunschweig plant im Rahmen seines Windenergieprogramms die Ausweisung von 80 Vorranggebieten für Windenergie auf rund 15.000 Hektar Fläche. Damit würden etwa 2,9 Prozent der Verbandsfläche für die Windenergienutzung bereitgestellt.
Von den Planungen betroffen sind auch Flächen zwischen Lochtum, Westerode und Bettingerode im Harzvorland.


Aktueller Stand
Am 11. Juni 2026 hat die Verbandsversammlung des Regionalverbands Großraum Braunschweig den 2. Entwurf des Sachlichen Teilprogramms Windenergie 2026 beschlossen und die öffentliche Auslegung eingeleitet.
Ziel des Teilprogramms ist die Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergienutzung im Verbandsgebiet. Grundlage hierfür sind die gesetzlichen Flächenziele des Landes Niedersachsen. Im Rahmen des laufenden Verfahrens wurden die Planunterlagen überarbeitet und erneut veröffentlicht.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der betroffenen Behörden findet vom 20. August bis einschließlich 1. Oktober 2026 statt. In diesem Zeitraum können Stellungnahmen zu den Planungen eingereicht werden.
Veröffentlicht werden unter anderem:
- Entwurf der Satzung
- Beschreibende und zeichnerische Darstellung der Vorranggebiete
- Begründung mit Anlagen
- Umweltbericht einschließlich Strategischer Umweltprüfung
Im Umweltbericht werden die möglichen Auswirkungen auf Menschen, Gesundheit, Natur, Artenvielfalt, Landschaftsbild, Klima sowie Kultur- und Sachgüter untersucht und bewertet.
Wir werden die Unterlagen auswerten, die Auswirkungen auf das Harzvorland prüfen und die Öffentlichkeit über wesentliche Entwicklungen informieren.
Wichtiger Termin: Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen endet am 1. Oktober 2026.
Warum ist das wichtig?
Die geplanten Windenergieanlagen sollen in Nähe zu Landschaftsschutzgebieten und dem Nationalpark Harz gebaut werden. Das Harzvorland wird damit unter der bedrückenden optischen Dominanz der Windräder leiden, die inakzeptable räumliche Nähe lässt schwerwiegende Auswirkungen auf die Artenvielfalt, Landschaft und Gesundheit befürchten.
Die geplanten Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe unserer Ortschaften werfen grundlegende Fragen auf. Eine sorgfältige und nachvollziehbare Standortwahl ist nicht erkennbar. Stattdessen scheinen politische Ausbauziele und wirtschaftliche Interessen Vorrang vor den Belangen von Mensch, Natur und Landschaft zu haben.
Der Regionalverband schließt Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner, Landschaftsbild und Erholungsraum nicht aus, bewertet diese jedoch als zumutbar.
Die geplanten Anlagen würden das Harzvorland dauerhaft verändern. Deshalb fordern wir eine transparente Planung, eine faire Abwägung aller Interessen und eine stärkere Berücksichtigung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.
Landschaften lassen sich nicht versetzen – Windräder schon.
Tatsächlich wirken diese Windkraftanlagen unzumutbar auf unsere Natur und Gesundheit ein.


Viele Bürgerinitiativen – Ein gemeinsames Anliegen
In ganz Deutschland engagieren sich zahlreiche Bürgerinitiativen für eine kritische Begleitung des Windkraftausbaus und eine stärkere Berücksichtigung der Interessen vor Ort.
